Drei Städte, ein gemeinsames Ziel: Gut ausgebildete Einsatzkräfte für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Auch im Herbst 2026 setzen die Feuerwehren Borgentreich, Warburg und Willebadessen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in der Grundausbildung fort. Im Rahmen des gemeinsamen Ausbildungsverbundes fand vom 16. bis zum 31. Oktober 2026 der theoretische Teil des Grundlehrgangs F1 statt. Ausbildungsstandort war das Feuerwehrhaus in Borgentreich.
Für die angehenden Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner standen dabei zahlreiche wichtige Grundlagen für den späteren Einsatzdienst auf dem Stundenplan. Die Ausbildung vermittelte sowohl theoretisches Wissen als auch die notwendigen Grundlagen für das sichere und strukturierte Handeln an Einsatzstellen.
Vielfältige Ausbildungsinhalte für den späteren Einsatzdienst
Das Ausbildungsprogramm war breit gefächert und orientierte sich an den vielfältigen Anforderungen des Feuerwehralltags. Behandelt wurden unter anderem die Rechte und Pflichten im Feuerwehrdienst, die technische Hilfeleistung sowie die Mechanik und einfache technische Hilfe.
Weitere Schwerpunkte bildeten die Löschwasserversorgung nach FwDV 3, die Gefahren an Einsatzstellen, die Fahrzeug- und Gerätekunde sowie die Brand- und Löschlehre. Ergänzt wurde das Programm durch die Themen Unterstützung des Rettungsdienstes und Erste Hilfe.
Den Abschluss des Lehrgangs bildeten am 31. Oktober die Prüfung und eine gemeinsame Aussprache.
Zwölf Teilnehmende aus dem Stadtgebiet Warburg
Aus dem Stadtgebiet Warburg nahmen insgesamt zwölf Feuerwehrangehörige an der Ausbildung teil:
Daseburg: Jette Lüdeke, Zita Rose
Dössel: Vera Müller
Herlinghausen: Niklas Cramme, Lenn Bretthauer
Menne: Sabrina Amrehn
Warburg: Leonard Hövener, Thorsten Marquardt, Bastian Brüstle
Welda: Tim Pollmann
West: Christian Laudage, Simon Schmand
Gemeinsam ausbilden – gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Borgentreich, Warburg und Willebadessen hat sich in der Ausbildung bewährt. Durch die gemeinsame Organisation können Ausbildungskapazitäten gebündelt, Erfahrungen ausgetauscht und einheitliche Ausbildungsstandards geschaffen werden.
Gleichzeitig lernen die Teilnehmenden bereits während ihrer Grundausbildung Feuerwehrangehörige aus den Nachbarstädten kennen. Das stärkt nicht nur den persönlichen Austausch, sondern auch die Zusammenarbeit, die bei gemeinsamen Einsätzen und größeren Schadenslagen von besonderer Bedeutung ist.
Ein herzlicher Dank gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern, die mit ihrem Engagement, ihrer Fachkenntnis und ihrer investierten Freizeit die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses ermöglichen.
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg in den aktiven Feuerwehrdienst!